Durchführung einer zentralen Veranstaltung zum würdigen Gedenken an den 08. Mai 1945
Status:
eingebracht in Kreistag
Inhalt:
Der Kreistag möge beschließen: den Landrat zu ersuchen,
des 65. Jahrestages der Beendigung des II. Weltkrieges in Europa in einem Festakt unter Beteiligung von Repräsentanten der polnischen und tschechischen Nachbarländer sowie von NS- Opferverbänden würdevoll zu gedenken.
Begründung:
Das faschistische Deutschland hatte vor mehr als 70 Jahren Europa mit Okkupation und Krieg überzogen, zu den ersten Opfern gehörten das tschechische und das polnische Volk.
Ganze Länder wurden verwüstet, mehr als 50 Millionen Menschen kamen um. Unter den Schlägen der Anti- Hitler- Koalition brach schließlich im Mai 1945 Nazi-Deutschland zusammen.
Die Kapitulationen der Deutschen Wehrmacht am 6. Mai in Lüneburg, am 7.Mai in Reims und am 8. Mai in Berlin beendeten den Krieg in Europa. Besondere Würdigung erlangte dabei der 8. Mai als Schlussakt der militärischen Handlungen, der bedingungslosen Kapitulation und als faktischem Ende des faschistischen Staates.
In seiner Rede zum 40. Jahrestag des Kriegsendes sagte der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker: “Der 8.Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.“ 65 Jahre sind seit Ende des II. Weltkrieges vergangen. Die Völker des alten Kontinents Leben friedlich und in gegenseitiger Achtung und Hilfe in einem neuen Europa.
Nie wieder in einen Krieg gegeneinander zu ziehen, bleibt aber auch heute eine der wichtigsten Lehren der größten historischen Katastrophe.
Dessen sollten wir, auch und besonders als Nachbarn Polens und der Tschechischen Republik, stets eingedenk sein.
Ergebnis:
mehrheitlich abgelehnt