Prasse / Hentschel-Thöricht: Werkschließung verhindern! LINKE solidarisch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kathleen Schokoladenfabrik Oderwitz
Zur angekündigten Werkschließung der Schokoladenfabrik Kathleen in Oderwitz erklären Jens Hentschel-Thöricht, Mitglied der Fraktion DIE LINKE im Kreistag Görlitz und Nick Prasse, Gemeinderat in Oderwitz:
„Es ist nicht hinnehmbar, dass Bundesregierung und Bundestag milliardenschwere Hilfspakete und Liquiditätshilfen zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung stellen und gleichzeitig Unternehmen ganze Werke schließen wollen! Die Bewältigung der Krise darf nicht auf dem Rücken der Beschäftigten erfolgen. Besonders irritierend ist es, dass noch vor wenigen Monaten in einem Gespräch zwischen Geschäftsführung und der damaligen Oderwitzer Bürgermeisterin Adelheid Engel der Standort als nicht gefährdet bezeichnet wurde. Es müssen nun alle Optionen geprüft werden, damit die Beschäftigten mit ihren teils hochspezialisierten Berufen eine Zukunft in Oderwitz bekommen. Die Unternehmensführung sollte konstruktive Vorschläge auf den Tisch legen und neue Ideen präsentieren, wie der Standort Oderwitz durch innovative Produkte oder Umstrukturierungen erhalten werden kann. Die Schokoladenproduktion hat hier eine lange Tradition, viele Familien arbeiten seit Generationen in der Fabrik. Keinesfalls dürfen die Beschäftigten für Versäumnisse der Unternehmensführung haftbar gemacht werden. Die Rübezahl-Riegelein Unternehmensgruppe muss alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die für 2022 angekündigte Werkschließung zu verhindern. Dazu sind zeitnah Gespräche mit Belegschaft, Betriebsrat, Gewerkschaft, der Gemeindeverwaltung und dem Freistaat Sachsen über mögliche Perspektiven zu führen. DIE LINKE steht solidarisch an der Seite der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“.